Vitamine I

Vitamine - Bausteine für die Gesundheit

 

Vitamine sind für die Erhaltung der Gesundheit des menschlichen Körpers hoch bedeutsam. Wissen sollte man aber auch, dass Vitamine nicht allein wirken, sondern häufig erst im Zusammenspiel mit Mineralstoffen optimal wirken können. Weiterhin sollte man wissen, dass Präparate aus der Apotheke nicht allein im Stande sein können, eine gesunde Lebensweise zu ermöglichen. Zudem ist die Vitaminzufuhr von Mensch zu Mensch individuell und kann nicht einfach mit einem Standardpräparat abgedeckt werden.
  Üblich ist es, gerade im Winter, Vitaminpräparate, u.a. mit Vitamin C und Zink zu sich zu nehmen, um einer Erkältung und anderen Krankheiten vorzubeugen. Dies machen mittlerweile ca. 40 % der deutschen Frauen und ca. 30 % der deutschen Männer, die regelmäßig Vitaminpräparate einnehmen. Nur welche Vitamine sind wirklich sinnvoll. Welche Passen zu mir und welche Dinge gibt es bei einem Kauf und einer Einnahme zu beachten?

 




Anwendungsbereiche beim Vitamin C

 

Der Mangel an Vitamin ruft recht bekannte Symptome und Krankheitsbilder hervor. Skorbut wird noch immer mit der alten Seefahrt verknüpft. Zahnfleischbluten bis Zahnausfall, Muskelschwund, gesteigerte Infektanfälligkeit, Gelenksentzündung, hohes Fieber, Herzinsuffizienz, Kapillaren Blutungen, Bindegewebsschwäche und Wundheilungsstörung können Anzeichen eines Mangels sein.

Heutzutage treten aber nur noch leichte Fälle von Vitamin C Mangel auf, da selbst die häufig konsumierten Orangen- und Multivitaminsäfte ausreichend dimensioniert sind. Vitamin C unterstützt wichtige Funktion. Hierzu zählen der Aufbau von Bindegewebe, Schutz vor freien Radikalen, Aufbau von Gallensäuren, die Bildung von Dopamin zu Noradrenalin, Verbesserung der Eisenaufnahme und Verhinderung der Nitrosaminbildung (krebsfördernde Stoffe).

Auch bei der Carnitinsynthese, welche eine Schlüsselfunktion bei der Energiebereitstellung des Körpers darstellt, ist Vitamin C beteiligt.

 

Vitamin C kommt in sehr vielen Lebensmitteln vor, besonders aber in frischem Obst und Gemüse wie Hagebutten, Sanddornbeeren, Zitrusfrüchten und Kartoffeln. In Fleisch oder Fisch gibt es nur wenig Vitamin C. Die Schale sollte mit gegessen werden, da direkt unter der Schale viel Vitamin C vorhanden ist.

 

 

100 mg pro Tag sind zwingend notwendig, da wir leider Vitamin C nicht speichern können. Raucher sollten etwas mehr Vitamin C zu sich nehmen, etwa 150 mg. Leute mit Verletzungen oder viel Stress, sowie auch Sportler zählen ebenfalls zu den Personengruppen mit erhöhtem Bedarf. Auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Krebserkrankungen lassen sich im begrenzten Maße mit Vitamin C vorbeugen. Erkältungen lassen sich leider nicht ganz trotz erhöhter Vitaminzufuhr verhindern.

Empfohlen wird Vitamin C bei der Förderung der Wund- und Narbenheilung zu geben und auch der Stärkung der eigenen Abwehrkräfte darf Vitamin C nicht fehlen.

 

Anwendungsbereiche beim Vitamin D


Quelle: PTA heute Nr. 7 vom April 2011 Seite 53

 

Nach Berechnungen des Vitamin-D-Forschers Zittermann von der Herzklinik Bad Oeynhausen und der Ruhr-Universität Bochum könnten durch die Verbesserung des Vitamin-D-Status der deutschen Bevölkerung im günstigsten Fall Gesundheitskosten von bis zu 37,5 Milliarden Euro pro Jahr eingespart werden." [Uwe Gröber, 2001: Vitamin D Sonnenvitamin mit Hormonwirkung. In: PTA heute Nr. 7, S. 54-58] Über 100.000 neu an Krebs erkrankte Menschen, sowie ein dreiviertel der Sterblichkeitsrate bei der Krebserkrankung könnte bei ausreichender Vitamin D Zufuhr verringert werden.