Vitamine II

Vitamin A: Bedarf und Empfehlungen

Unter dem Begriff Vitamin A verbergen sich viele Substanzen wie zum Beispiel Retinol, Retinylester und Retinal. Für den Sehvorgang ist Retinol von großer Bedeutung. Auch für die Ausbildung von Nervenzellen ist Vitamin A wichtig. Ebefalls für eine gute Entwicklung von Haut, Haaren, Schleimhäuten, Augen, Lymphgefäßen, Knochen und Zähnen.

 

Mangel an Vitamin A tritt in Deutschland eher selten auf. Risikogruppen dafür sind vor allem Krebspatienten, Aidspatienten sowie Raucher und Diabetiker. Ein starker Mangel bewirkt Wachstumsstörungen, Gewebeschäden, Infekte, Atemwegs- und Durchfallerkrankungen.

 

Vitamin A kann empfohlen werden, um Haut und Schleimhäute zu schützen, sowie Akne unterstützend zu behandeln und Nachtblindheit vorzubeugen. Auch das Dämmerungssehen kann verbessert werden, oder die Blendempfindlichkeit kann herab gesetzt werden. Aufgrund der teratogenen Wirkung sollten Frauen nicht mehr als 3 mg pro Tag zu sich nehmen. Bei Akne kann zum Beispiel Airol Creme sehr gut angewendet werden.

 

Vitamin B12

Die Bildung roter Blutkörperchen, von DNA, RNA, das Zellwachstum und die Zellteilung ist stark Vitamin B 12 abhängig. Folsäure könnte ohne Vitamin B12 gar nicht so gut aufgenommen werden. Die Homocystein-Konzentration im Blut kann verringert werden. Homocystein ist ein Risikofaktor für Schlaganfall, Demenz und Osteoporose. Dies kann durch eine Vitamin B6 Gabe noch zusätzlich optimiert werden. Selbst leichte Unterversorgungen von Vitamin B 12 können im hohen Alter das sechsfache Risiko einer Hirnatrophie bewirken. (Gröber, Uwe, 2013: Vitamine zum Rezept Protonenpumpenhemmer. In: PTA heute Nr. 9, S. 26-28).

Vitamin B12 kommt in Milch, Eiern und in der Leber, Niere und Fisch vor. In Pflanzen gibt es fast keine Vorkommen außer im Sanddorn und im Sauerkraut.

 

Der menschliche Körper verbraucht täglich ca. 3 µg Vitamin B12. Schwangere hingegen können bis zu 4 µg benötigen. Die Aufnahme ist vom intrinsic Faktor abhängig. Wenn diese Aufnahme durch den intrinsic Faktor nicht ausreichend möglich ist, kann mit Hilfe der passiven Resorption ca. 1 % Prozent Vitamin B12 trotzdem aufgenommen werden. Gegebenenfalls kann auch durch eine Injektion vorübergehend ein Mangel verhindert werden.

Empfehlung:

Präparate wie Vitasprint können z.B. bei multiple Sklerose oder Blutarmut helfen. Bei Arteriosklerose können bei einer erhöhten Vitamin B 12 Zufuhr die Beschwerden gelindert werden können. Zu beachten ist, dass Vitamin B 12 nur aufgenommen werden kann, wenn ein ausreichender intrinsic Faktor vorhanden ist. Die verbesserte Aufnahme kann aber durch bestimmte Medikamente (die sie bei uns anfragen können) verbessert werden.

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